In der beschaulichen Uckermark, genauer gesagt in Prenzlau, hat sich Edmund Damm – ein Mann mit einem bunten Erfahrungshorizont – dazu entschlossen, eine Praxis für Psychotherapie zu eröffnen. Das ist jetzt im November 2026, und die Praxis befindet sich am Turmcarré in der Stettiner Straße. Damm, der aus dem pulsierenden Berlin in das ländliche Idyll gezogen ist, hat sich von seinen Schwiegereltern inspirieren lassen. Diese kauften 1995 ein Haus in der Region und schufen damit eine Verbindung, die ihn schließlich in die Uckermark führte. Er lebt nun in Hammelstall bei Brüssow und hat dort 2024 geheiratet.

Damm bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Begleitung von Menschen und Organisationen mit. Seine Qualifikationen sind beeindruckend: Er ist Heilpraktiker für Psychotherapie, ausgebildeter Gestalttherapeut, Psychodramaleiter und systemischer Berater. Die notwendige Prüfung beim Gesundheitsamt in Tempelhof hat er erfolgreich absolviert. Seine Praxis richtet sich an Menschen in Krisensituationen, belastenden Lebenslagen oder schwierigen Veränderungsprozessen. „Ich möchte einen geschützten Raum bieten, in dem Sorgen und Schwierigkeiten ernst genommen werden“, sagt Damm. Interessanterweise erfolgt die Behandlung auf Selbstzahlerbasis, da er keine Kassenzulassung hat.

Psychotherapeutische Landschaft in Prenzlau

Doch Damm ist nicht der einzige, der die psychotherapeutische Versorgung in Prenzlau bereichert. Auch Christin Ehrke hat hier ihre Wurzeln geschlagen. Geboren 1964, ist sie seit 2010 mit ihrer eigenen Praxis in der Stadt aktiv. Sie blickt auf eine interessante Karriere zurück, beginnend als Kinderkrankenschwester und später als Medizinpädagogin. Ihre Qualifikationen sind vielfältig: Mediatorin, Lauftherapeutin und systemische Therapeutin – um nur einige zu nennen. Mit drei Kindern im Gepäck und einer Leidenschaft fürs Laufen seit 1990 hat sie sich in der Uckermark einen Namen gemacht.

In Anbetracht der zunehmenden Herausforderungen in der psychischen Gesundheit ist das Engagement von Therapeuten wie Damm und Ehrke besonders wertvoll. Die Nachfrage nach psychotherapeutischen Angeboten ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Laut aktuellen Berichten ist der Anstieg psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen alarmierend. Die Corona-Pandemie und der damit verbundene Anstieg des Cannabiskonsums werden oft als Ursachen genannt. Die Wartezeiten auf Therapieplätze sind lang, durchschnittlich warten Menschen in Deutschland etwa 142 Tage auf einen Platz. In ländlichen Gebieten wie der Uckermark ist die Situation oft noch schwieriger, da es weniger Therapeuten gibt.

Damm ist sich der Herausforderungen bewusst und betrachtet die Sicherung einer ausreichenden psychotherapeutischen Versorgung im ländlichen Raum als eine wichtige Zukunftsaufgabe. Er betont die Notwendigkeit von psychotherapeutischen Angeboten in Städten wie Prenzlau. Es ist offensichtlich, dass die Praxen von Damm und Ehrke in diesem Kontext eine bedeutende Rolle spielen. Sie bieten nicht nur Unterstützung, sondern auch einen Anlaufpunkt für Menschen, die in ihrer emotionalen und psychischen Gesundheit Unterstützung suchen.

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Die Verbindung von Menschlichkeit und Professionalität, die sowohl Damm als auch Ehrke verkörpern, ist in einer Zeit, in der psychische Gesundheit mehr denn je im Fokus steht, von unschätzbarem Wert. Es bleibt zu hoffen, dass ihre Bemühungen und die ihrer Kollegen dazu beitragen, die psychotherapeutische Landschaft in der Uckermark weiter zu verbessern.