Heute ist der 13.10.2026 und ich möchte mit euch über ein Thema reden, das vielen von uns am Herzen liegt: Magnesium. Ein Mineralstoff, der in aller Munde ist und in vielen Nahrungsergänzungsmitteln steckt. Aber wie sieht es wirklich aus? Wie viel Magnesium braucht der Mensch, und sind die vielen Präparate, die wir in Apotheken, Drogeriemärkten oder sogar im Supermarkt finden, tatsächlich notwendig? Öko-Test hat sich dieser Frage angenommen und 28 Magnesiumpräparate auf Herz und Nieren überprüft. Das Ergebnis? Nun ja, es ist ein bisschen ernüchternd.

Die Testergebnisse zeigen, dass jedes zweite getestete Magnesiumpräparat die empfohlene Tagesdosis von 250 mg überschreitet. Das ist schon mal ein richtig dicker Fisch! Und die Hersteller? Die scheinen oft nicht viel Wert auf die Qualität ihrer Produkte zu legen. Viele enthalten umstrittene Zusatzstoffe wie Talkum, synthetische Süßstoffe und Carboxymethylcellulose. Die Liste geht weiter – Polysorbat 80 und andere fragwürdige Inhaltsstoffe sind ebenfalls dabei. Man fragt sich: Warum? Magnesium ist schließlich auch in einer ausgewogenen Ernährung ausreichend vorhanden! Gute Quellen sind Vollkornprodukte, Nüsse, Samen, Blattgemüse, Fisch und sogar dunkle Schokolade. Wer hätte gedacht, dass man mit einem Stück Schokolade gleichzeitig etwas für seine Gesundheit tun kann?

Die Problematik der Überdosierung

Die Überdosierung von Magnesium kann richtig unangenehme Folgen haben. Es reicht von Durchfall und Übelkeit bis hin zu ernsthaften kardiovaskulären Symptomen. Ein bisschen mehr Magnesium als nötig? Klar, das kann passieren. Aber gleich so viel, dass man sich damit selbst schadet? Das sollte nicht sein. Besonders kritisch ist die Tatsache, dass viele Produkte die maximale Tagesdosis in einer einzigen Tablette bieten – das ist einfach nicht in Ordnung. Besonders die Marken wie Doppelherz und Tetesept scheinen hier mit ihren 400 mg pro Dosis kräftig über die Stränge zu schlagen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weist darauf hin, dass ein Magnesiummangel bei gesunden Erwachsenen äußerst selten ist. Wenn es zu einem Mangel kommt, dann oft aufgrund bestimmter Erkrankungen. Hier ist eine ärztliche Abklärung unerlässlich. Wer also glaubt, mit Magnesiumpräparaten auf der sicheren Seite zu sein, könnte sich irren. Die Einnahme solcher Mittel ist für gesunde Menschen oft unnötig. Man kann sich auch mit einer ausgewogenen Ernährung versorgen – das ist nicht nur günstiger, sondern auch gesünder!

Die Rolle von Magnesium im Körper

Magnesium spielt eine entscheidende Rolle in unserem Körper. Es ist am Energiestoffwechsel, an der Muskel- und Nervenfunktion beteiligt und wichtig für viele andere Körperprozesse. Ein Mangel kann zu Muskelkrämpfen und Ermüdungszuständen führen, aber die Ursachen sind oft vielfältig. Stress, Über- oder Unterforderung, falsches Schuhwerk oder Flüssigkeitsmangel sind nur einige Beispiele. Es ist also nicht immer nur der Magnesiummangel, der uns zu schaffen macht.

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Die Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt haben zudem festgestellt, dass Magnesiumpräparate nicht zur Prävention von Muskelkrämpfen geeignet sind. Das lässt einen doch ins Grübeln kommen, oder? Es ist klar, dass es wichtig ist, sich über die eigene Ernährung Gedanken zu machen und gegebenenfalls mit einem Arzt zu sprechen, bevor man zu Nahrungsergänzungsmitteln greift. Schließlich kann eine gesunde Ernährung mit Nüssen, Hülsenfrüchten und grünem Blattgemüse oft genau das bieten, was der Körper braucht. Und ganz ehrlich, wer möchte sich schon mit ungesunden Zusatzstoffen herumschlagen, wenn die Natur so viel Gutes zu bieten hat?

Mit all diesen Informationen im Hinterkopf sollte man vielleicht einen Schritt zurücktreten und sich überlegen, ob man wirklich auf Magnesiumpräparate angewiesen ist oder ob es nicht doch besser ist, die Nährstoffe auf natürliche Weise zu sich zu nehmen. Schließlich haben wir die Wahl, uns bewusst und gesund zu ernähren. Und das ist immer noch die beste Strategie!