Lichtblick für Post-Covid-Patienten: Hoffnung durch ganzheitliche Naturheilkunde
Heute ist der 8.10.2026, und die Neuigkeiten aus dem Bereich der Naturheilkunde sind einfach spannend! Am Zentrum für Naturheilkunde und Planetare Gesundheit des Universitätsklinikums Essen wurden die Zwischenergebnisse einer Studie veröffentlicht, die vielen Post-Covid-Patienten Hoffnung schenken könnte. Die NaShPoCo-Studie hat sich ganz dem Thema gewidmet, wie man die symptomatischen Beschwerden nach einer SARS-CoV-2-Infektion lindern kann. Und das Ergebnis: Ein zehnwöchiges multimodales Selbsthilfeprogramm hat eine signifikante Verringerung der individuellen Symptomlast gezeigt! Was für ein Lichtblick!
Das Besondere an diesem Programm ist, dass es auf naturheilkundlichen Strategien basiert. Die Forschungsleiterin Dr. Heidemarie Haller und ihr Team haben es geschafft, ein Konzept zu entwickeln, das nicht nur die körperlichen, sondern auch die psychischen Beschwerden von Betroffenen in den Fokus nimmt. Da sprechen wir über Erschöpfung, Ängstlichkeit und sogar depressive Verstimmungen – Herausforderungen, mit denen etwa jeder zehnte Mensch nach einer Covid-Infektion zu kämpfen hat. Man schätzt, dass zwischen 650.000 und 1,5 Millionen Menschen in Deutschland an Post-Covid-Symptomen leiden. Die Zahlen sind erschreckend, aber die Hoffnung wächst.
Ein ganzheitlicher Ansatz
Das Programm vereint zahlreiche Ansätze, die allesamt darauf abzielen, den Patienten zu helfen, ihre Beschwerden selbstständig zu lindern und ihre physische sowie psychische Stabilität zurückzugewinnen. Zu den Methoden gehören unter anderem Hydrotherapie – ja, diese Kneipp-Anwendungen, die man aus der Kindheit kennt – sowie Beratung zu pflanzlichen Arzneimitteln und eine Umstellung auf mediterrane Vollwertkost. Ach, und nicht zu vergessen: die wohltuenden Mind-Body-Verfahren zur Stressreduktion, Aromatherapie, Ohrakupunktur und Yoga. Na, klingt das nicht vielversprechend?
Ein weiterer wichtiger Aspekt der NaShPoCo-Studie ist die Integration klassisch naturheilkundlicher Strategien mit Elementen der Traditionellen Europäischen, Chinesischen und Indischen Medizin. Das Programm umfasst fünf Therapiesäulen nach Sebastian Kneipp: Ernährungstherapie, Bewegungstherapie, Hydrotherapie, Phytotherapie und Ordnungstherapie. Da wird nicht nur auf den Teller geschaut, sondern auch auf die Bewegungen und das allgemeine Lebensgefühl der Patienten! Ganz nach dem Motto: Gesund leben, gesund bleiben.
Erste Erfolge
Die ersten Gruppeninterventionen haben bereits stattgefunden, und die Rückmeldungen der Teilnehmer sind durchweg positiv! So berichtete eine Patientin, dass sie ihre Leistungsfähigkeit von 20-30 % auf 80-90 % steigern konnte. Ein weiterer Erfolg, der zum Schmunzeln einlädt: Eine andere Patientin konnte ihre Geruchs- und Geschmacksstörungen vollständig zurückbilden. So viel Lebensqualität zurückzugewinnen – das ist es, worum es letztlich geht! Und auch die wissenschaftliche Begleitung der Studie zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Pflege und Therapeuten wertvoll ist und die Ressourcen der Patienten aktiviert werden können.
Die Carstens-Stiftung unterstützt die Erforschung von Post-Covid und Behandlungsmöglichkeiten seit 2021 und hat bereits beachtliche 1,2 Millionen Euro in verschiedene Projekte investiert. Das zeigt, wie wichtig das Thema ist und wie viele Menschen davon betroffen sind. Die Evangelischen Kliniken Essen-Mitte haben das naturheilkundliche Konzept sogar in die reguläre Patientenversorgung integriert. Und das Beste: Die Kosten werden von gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen, zumindest für stationäre Behandlungen. Da kann man nur hoffen, dass viele Betroffene von diesem Angebot profitieren können.
Der Weg zur Besserung ist oft lang und steinig, aber die NaShPoCo-Studie zeigt, dass es Licht am Ende des Tunnels gibt. Vielleicht ist es an der Zeit, den eigenen Körper wieder zu spüren und mit den richtigen Mitteln in die Selbsthilfe zu gehen. Denn wer weiß? Vielleicht wird auch der nächste Schritt zur Genesung schon bald in einem dieser Programme liegen, die den Betroffenen helfen, wieder auf die Beine zu kommen.
