Es ist schon spannend, wie die Welt der Naturheilkunde und alternativen Therapien immer mehr Raum in unserem Alltag einnimmt. Ehemalige Spitzensportler, die einst mit vollem Einsatz auf dem Spielfeld standen, finden nun ihren Platz in Therapiepraxen. Ein Paradebeispiel dafür ist Bernadetta „Beno“ Ries, die ihre Karriere als Schweizer Nationalfußballerin mit 27 Länderspielen begann und jetzt in Bonstetten eine Massage- und Therapiepraxis führt. Diese Entwicklung zeigt, dass sportliches Können und therapeutisches Wissen Hand in Hand gehen können.

Ries hat während ihrer Ausbildung bereits Kundinnen für etwa 40 Franken die Stunde behandelt. Ihr Ansatz fußt auf manueller Therapie, und sie bietet zusätzlich Workshops zur natürlichen Frauengesundheit an. Es ist beeindruckend zu sehen, wie ihre Erfahrungen im Leistungssport – etwa die Betreuung der Rollstuhlcurling-Nationalmannschaft bei Weltmeisterschaften – in ihre Praxisarbeit einfließen. Da kann man nur den Hut ziehen! Auch andere Sportler, wie Patrick Lange, dreimaliger Ironman-Weltmeister, machen es vor. Er setzt seine Fähigkeiten als ausgebildeter Physiotherapeut ein, um anderen zu helfen.

Yoga und Rehasport: Eine perfekte Kombination

Ein neuer Trend, der sich in der Naturheilkunde abzeichnet, ist die Verbindung von Yoga und Rehasport. Ein zwei-tägiger Praxisworkshop, der sich speziell an Yogalehrer, Übungsleiter, Therapeuten und Sportwissenschaftler richtet, gibt wertvolle Einblicke in die Anatomie und Physiologie des Körpers. Hier werden Übungen angepasst, um Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu unterstützen. Das Ziel? Die Selbstwirksamkeit der Teilnehmer zu fördern und ihnen das nötige Rüstzeug für die Arbeit mit verschiedenen Krankheitsbildern an die Hand zu geben.

Stellt euch vor, wie Teilnehmer sofort anwendbare Übungssequenzen lernen und dabei ihre Fachkompetenz in Krankheitsbildern und Yoga vertiefen. Das ist nicht nur eine Bereicherung für die eigene Karriere, sondern auch ein Gewinn für die Klienten, die von einem ganzheitlichen Ansatz profitieren. Man könnte fast meinen, dass Yoga und medizinische Therapie hier in einem harmonischen Tanz zueinander finden!

Die Bedeutung von Sportmedizin und Rehabilitation

Doch wie sieht es mit dem größeren Kontext aus? Die Fachgebiete Sportmedizin und Rehabilitation werden oft unterschätzt, und das hat seine Gründe – gesundheitspolitische und ökonomische Fragestellungen spielen hier eine große Rolle. Das ist schade, denn Bewegung und Sport sind essenziell für die Gesundheit. Und als ob das nicht genug wäre, wird die Facharztkompetenz in Sportmedizin bald von der EU anerkannt – ein Schritt, der längst überfällig ist!

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Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention möchte Bewegung und Sport als Teil der Gesundheitsförderung etablieren. Dabei wird Rehabilitation oft auf physiotherapeutische Interventionen verengt. Dabei ist sie ein multiprofessioneller Prozess, der weit über die Grenzen von Physiotherapiepraxen hinausgeht. Es gibt schließlich viele Menschen, die nicht nur nach einem Unfall rehabilitiert werden müssen, sondern auch Menschen, die im Alltag Unterstützung brauchen, um Barrieren zu überwinden.

So zeigt sich, dass die Welt der Naturheilkunde und der alternativen Therapien nicht nur Raum für Kreativität und ganzheitliche Ansätze bietet, sondern auch eine sehr wichtige Rolle in der Gesundheitsversorgung spielt. Ein bereicherndes Zusammenspiel von Tradition und Innovation, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Bleibt also neugierig und offen für das, was kommt – die Reise in die Welt des Wohlbefindens hat gerade erst begonnen!