Heute ist der 29.10.2026, und ich kann nicht umhin, über die aktuelle Situation der Krankenversicherungen in der Schweiz nachzudenken. Irgendwie hat man das Gefühl, dass die Prämiensteigerungen, die bald auf uns zukommen, wie ein Schatten über unseren Haushalten hängen. Die Zahlen sind erstaunlich: Die Krankenkassen haben über 2,7 Milliarden Franken mehr Reserven als nötig. Das klingt ja fast nach einer kleinen Schatztruhe, oder? Doch anstatt diese Reserven zu nutzen, um die Prämien zu senken, bleibt alles wie es ist. Wer da nicht ins Grübeln kommt, dem ist nicht zu helfen!

Gerade die Visana Krankenkasse in Bern hat Reserven von über 1,1 Milliarden Franken. Man fragt sich, warum diese Rücklagen nicht an die Versicherten zurückfließen. Stattdessen prognostiziert das Bundesamt für Gesundheit, dass die Prämien im nächsten Jahr um durchschnittlich 5 Prozent steigen. Und als ob das nicht genug wäre, haben die Krankenkassen seit 2024 insgesamt 1,5 Milliarden Franken mehr angespart als vorgeschrieben. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

Prämien und ihre Auswirkungen

Das Thema Krankenversicherungsprämien betrifft uns alle. Schließlich beeinflusst die Entwicklung der Prämien direkt unser verfügbares Einkommen. Die Daten des Bundesamtes für Statistik zeigen, dass die Prämiensteigerungen das Wachstum des verfügbaren Durchschnittseinkommens um 0,5 Prozentpunkte im Jahr 2024 und um 0,3 Prozentpunkte im Jahr 2025 reduzieren. Das bedeutet, dass wir mehr für unsere Gesundheit zahlen müssen, während unser Geldbeutel immer dünner wird. Und das, obwohl die Prämien nicht einkommensabhängig sind! Wie ungerecht ist das bitte?

Der Krankenversicherungsprämien-Index (KVPI) zeigt, dass die Prämien im Jahr 2024 um 5,9% steigen. Für 2025 wird ein niedrigeren Anstieg von 4,2% vorausgesagt. Dennoch: Die Belastung bleibt hoch. Wir alle wissen, wie wichtig die Krankenversicherung ist, aber es kommt einem oft vor, als ob man für die Luft, die man atmet, auch noch bezahlen müsste. Die mittlere Monatsprämie für Erwachsene liegt nun bei 487,60 Franken – ein Anstieg von 22,80 Franken!

Kosten und Herausforderungen

Doch was sind die Gründe für diese ständigen Erhöhungen? Die Kosten in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung steigen stetig – 2025 um 5,3%. Das hat natürlich seine Gründe: Die Alterung der Bevölkerung, medizinische Innovationen und steigende Behandlungszahlen tragen alle zu dieser Entwicklung bei. Und als ob das nicht genug wäre, kommen ab 2024 auch noch höhere kantonale Tarife im ambulanten und stationären Bereich dazu. Es ist, als ob wir in einem endlosen Teufelskreis gefangen sind, aus dem es kein Entkommen gibt.

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Um dem entgegenzuwirken, sind Kostendämpfungsmaßnahmen dringend nötig. Der Bundesrat hat erkannt, dass hier Handlungsbedarf besteht. Seit 2024 werden Akteure der Gesundheitsbranche zusammengebracht, um Lösungen zu finden. Irgendwie bleibt die Hoffnung, dass diese Maßnahmen Früchte tragen und wir nicht in einem Meer von steigenden Gesundheitskosten ertrinken.

Die Versicherten haben auch die Möglichkeit, ihre Grundversicherung bis Ende November 2026 zu wechseln oder ihr Versicherungsmodell anzupassen. Doch ehrlich gesagt, wer hat schon die Zeit und die Muße, sich durch den Dschungel der Angebote zu kämpfen? Man würde sich wünschen, dass die Krankenkassen mehr für ihre Versicherten tun, statt nur auf ihren Polstern von Rücklagen zu sitzen.