Wenn Schulmedizin auf Heilkunst trifft: Die Zukunft der Gesundheit
In einer aufregenden Entwicklung für die Welt der komplementären Medizin hat sich das renommierte Unternehmen Hirslanden entschieden, sich am innovativen Anbieter Jivita zu beteiligen. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, die komplementärmedizinischen Angebote langfristig in der stationären Versorgung zu integrieren. Das hat das Potenzial, die Art und Weise, wie wir über Gesundheit denken, grundlegend zu verändern. Wer weiß, vielleicht wird bald jeder von uns an einem Ort behandelt, wo Schulmedizin und alternative Ansätze Hand in Hand gehen.
Jivita, gegründet von der engagierten Isabelle Bietenholz im Jahr 2019, hat sich auf integrative Medizin in der stationären Versorgung spezialisiert. Das Unternehmen betreut bereits seit Anfang 2023 Patientinnen in der Klinik Hirslanden Zürich und der Klinik Im Park. Mit rund 30 Mitarbeitern, die unter anderem manuelle Behandlungen, Atem- und Aromatherapie sowie diverse Wickel und Auflagen anbieten, sorgt Jivita dafür, dass sich die Menschen nicht nur körperlich, sondern auch emotional und psychisch wohlfühlen. Und das ist in der heutigen Zeit, in der Stress und Hektik an der Tagesordnung sind, wichtiger denn je.
Komplementärmedizin als Teil der Gesundheitsversorgung
Die Integration komplementärer Ansätze in die reguläre medizinische Versorgung ist nicht nur ein Trend, sondern ein wichtiger Schritt, um die umfassende und individuelle Versorgung der Patient*innen zu fördern. Dabei werden nicht nur die physischen, sondern auch die psychischen und emotionalen Bedürfnisse der Menschen berücksichtigt. Das Ziel: Das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Patienten zu steigern. Jivita bietet ärztliche Beratungsgespräche, manuelle Therapien und Atemtherapie an – eine bunte Palette an Möglichkeiten, um das eigene Wohlbefinden zu unterstützen.
Die Zusammenarbeit mit weiteren Spitälern ist bereits in Planung, und die Beteiligung von Hirslanden sowie der EGK-Gesundheitskasse am Verwaltungsrat von Jivita zeigt, dass hier etwas Großes im Entstehen ist. Marco Gugolz, COO Nordostschweiz bei Hirslanden, wird seinen Platz im Verwaltungsrat einnehmen, während Astrit Bajrami die EGK vertreten wird. Isabelle Bietenholz-Lieger bleibt Präsidentin des Verwaltungsrats und wird sicherlich dafür sorgen, dass die Vision von Jivita auch weiterhin auf Kurs bleibt.
Die Philosophie der integrativen Medizin
Doch was genau bedeutet das für die Patienten? Integrative Medizin kombiniert komplementäre und alternative Ansätze mit der Schulmedizin. Während die Schulmedizin oft auf wissenschaftlichen Nachweisen beruht, werden in der komplementären und alternativen Medizin auch andere Heilmethoden berücksichtigt, die nicht immer strengen Kriterien hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Sicherheit genügen. Die Wurzeln dieser Heilmethoden liegen in alten Medizinsystemen und reichen von chinesischer über indische bis hin zu tibetischer Medizin.
Ein entscheidendes Merkmal der integrativen Medizin ist die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Patienten erfahren nicht nur Linderung von Symptomen, sondern auch eine tiefere Verbindung zu ihrem eigenen Wohlbefinden. Die steigende Nachfrage nach solchen Behandlungsansätzen zeigt, dass viele Menschen auf der Suche nach einem Ausgleich zwischen Körper, Geist und Seele sind. In einer Welt, in der Stress und Hektik oft überhandnehmen, ist das mehr als nur ein Trend – es ist eine Notwendigkeit.
Die Kooperation von Jivita mit der EGK zur Entwicklung und Vermarktung digitaler Angebote in der integrativen Medizin ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Die Zukunft der Medizin könnte also nicht nur in der Klinik stattfinden, sondern auch digital – ein spannendes Feld, das es zu erkunden gilt. Immer mehr Menschen sind bereit, alternative Therapien auszuprobieren, und viele dieser Ansätze finden ihren Platz in Krankenhäusern und werden teilweise von Krankenkassen erstattet.
