Vietnamisches Gesundheitsministerium erweitert Erstattung traditioneller Arzneimittel
Heute ist der 20.09.2026, und während die Welt sich weiter dreht, gibt es spannende Neuigkeiten aus Vietnam, die die Welt der Naturheilkunde betreffen. Das Gesundheitsministerium des Landes hat ehrgeizige Pläne, die Erstattung traditioneller Arzneimittel zu erhöhen. Ein Entwurf zur Änderung der Richtlinie Thông t? 05/2015/TT-BYT sieht vor, die Liste der erstattungsfähigen traditionellen Arzneimittel von 229 auf satte 358 Positionen zu erweitern. Das bedeutet einen Zuwachs um 129 Arzneimittel – und das ist kein Pappenstiel!
Die neue Liste wird auch eine Reduzierung der zugelassenen pflanzlichen Drogen von 349 auf 344 Positionen beinhalten. Das klingt vielleicht nach einer kleinen Anpassung, aber jede Entscheidung zählt, wenn es um die Gesundheit der Bevölkerung geht. Besonders spannend wird die Aufnahme von 35 Kombinationspräparaten, die sowohl chemische Wirkstoffe als auch pflanzliche Bestandteile enthalten. Diese Mischung könnte für viele Patienten von Vorteil sein, vor allem in Kombination mit bewährten Heilpflanzen.
Ein Blick auf die Details
Die Erstattung für bestimmte Wirkstoffe, wie beispielsweise Panax notoginseng saponins, wird auf 50 % angehoben, allerdings gibt es hier zeitliche Grenzen: 21 Tage bei akutem Schlaganfall und 10 Tage bei Schädel-Hirn-Trauma. Das zeigt, wie wichtig es ist, in kritischen Momenten schnell zu handeln. Auch weitere Heilmittel wie Ginkgo biloba, Silymarin aus der Mariendistel und Curcumin aus Kurkuma sollen in bestimmten Fällen erstattungsfähig werden. Doch nicht alles, was neu auf die Liste kommt, wird automatisch erstattet; hier wird individuell entschieden.
Das Gesundheitsministerium hat nicht nur die Erstattung im Blick, sondern auch die Kostenerstattung für Injektionsverabreichungswege, was die Anwendungen der traditionellen Medizin weiter diversifiziert. Jährlich werden rund 195 Millionen medizinische Untersuchungen und Behandlungen über die Krankenversicherung abgerechnet – das ist eine gewaltige Zahl! Und die Ausgaben für traditionelle Arzneimittel, die bei etwa 3.160 Milliarden Dong liegen, machen immerhin 5,42 % der gesamten Arzneimittelausgaben aus. Für die Zukunft hat sich das Ministerium das Ziel gesetzt, den Anteil traditioneller Medizin an den Gesamtausgaben bis 2030 auf 30 % zu steigern.
Die Rückmeldungen der Bevölkerung
Das Gesundheitsministerium bittet die Bevölkerung um Rückmeldungen zu diesem Entwurf. Es ist eine Möglichkeit, die Stimme der Bürger zu hören und möglicherweise die Liste der erstattungsfähigen Arzneimittel zu optimieren. Die aktuelle Liste basiert übrigens auf dem Rundschreiben von 2015, das bereits 2020 geändert wurde. Die Menschen in Vietnam haben also die Chance, aktiv an der Weiterentwicklung ihrer Gesundheitsversorgung mitzuwirken.
Die Ausweitung des Anwendungsbereichs von erstattungsfähigen Medikamenten könnte für viele eine Erleichterung sein. Die Krankenversicherungsquote lag im ersten Quartal 2026 bei über 97 % der Bevölkerung. Das zeigt, wie wichtig die Gesundheitsversorgung für die Menschen ist und dass das Vertrauen in die traditionelle Medizin wächst. Fünf Krankenhäuser für traditionelle Medizin und zahlreiche weitere Einrichtungen auf Provinzebene unterstützen die Menschen dabei, alternative Heilmethoden kennenzulernen und zu nutzen.
Insgesamt wird klar, dass Vietnam auf dem richtigen Weg ist, die traditionelle Medizin zu fördern und die Erstattung zu erweitern. Die Menschen haben ein Recht auf eine vielfältige und umfassende Gesundheitsversorgung, die sowohl moderne als auch traditionelle Ansätze berücksichtigt. Ein Schritt in die richtige Richtung, der hoffentlich viele positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Bevölkerung haben wird. Die Verbindung von Tradition und modernen Heilmethoden ist ein spannendes Feld, das ständig im Wandel ist – und wir sind gespannt, wie sich die Dinge entwickeln!
