Sehnenschäden bei Pferden – ein Thema, das uns alle berührt, die wir mit diesen majestätischen Tieren verbunden sind. Es ist ein Horrorszenario, das viele Pferdebesitzer fürchten. Sehnenprobleme sind nicht nur häufig, sondern können auch langwierige Rehabilitationen nach sich ziehen. Wenn das geliebte Tier lahmt und Schwellungen zeigt, schlägt in vielen Herzen die Angst umso lauter. Sehnen, die Muskeln mit Knochen verbinden, sind essenziell für die Gelenkfunktion. Sie bestehen aus kollagenen Bindegewebsfasern, die zwar stabil, aber auch wenig dehnbar sind. Und das ist das Dilemma: Eine Überdehnung von mehr als 8 % kann zu schmerzhaften Rissen führen.

Stellen Sie sich vor, Ihr Pferd ist nach einem anstrengenden Training nicht mehr so spritzig wie gewohnt. Oft kompensieren die Tiere Schmerzen durch Schonhaltungen, sodass Symptome wie lokale Wärme oder Druckschmerz erst verzögert sichtbar werden. Und das ist nicht nur ein kleines Wehwehchen, denn es kann die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit des Pferdes erheblich beeinträchtigen. Besonders sportlich aktive Pferde sind anfällig. Aber was sind die Ursachen für diese schmerzhaften Verletzungen? Fehlbelastungen, ungenügendes Training, Übergewicht und sogar genetische Veranlagungen können dazu führen, dass die Sehnen überlastet werden.

Die Bedeutung der Rehabilitation

Die Rehabilitation eines Pferdes nach einem Sehnenschaden erfordert Geduld und Hingabe. Physiotherapeutin Katrin Obst betont, dass die Bewegung des Pferdes die Durchblutung und den Stoffwechsel fördert, was die Heilung unterstützt. Doch wann sollte man mit der Rehabilitation beginnen? Nach der akuten Phase, wenn keine Entzündungsanzeichen mehr vorhanden sind und der Tierarzt sein „Okay“ gibt. Dehnung ist dabei das A und O, um die Flexibilität der Sehnen zu erhalten. Hier kommen spezielle Keile aus Schaumstoff oder Gummi ins Spiel – eine kleine, aber feine Hilfe. Der Sure Foot von Wendy Murdoch oder Bordsteinrampen sind ebenfalls nützliche Werkzeuge, die beim Dehnen unterstützen.

Eine sorgfältige Behandlung ist entscheidend. Handgriffe wie der Schöpfgriff und der Faszienlift können bei der Therapie angewendet werden, sobald Entzündungen abgeklungen sind. Auch die Querfriktionen, die Verklebungen lösen und die Mobilität der Sehnen fördern, sollten etwa zwölf Wochen nach dem Sehnenschaden ins Spiel kommen. Und nicht zu vergessen: TTouch-Techniken sind super zur Entspannung des Gewebes. Kinesio-Tapes können die Sehnen zusätzlich unterstützen – eine wohltuende Hilfe, sobald die akute Entzündungsphase vorbei ist.

Moderne Therapiemethoden und Ernährung

Die moderne Medizin bietet einige innovative Ansätze, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. So wird die Magnetfeldtherapie von Katrin Obst zur Unterstützung empfohlen, auch wenn sie schulmedizinisch nicht anerkannt ist. Auch Kältetherapie und Wärmeanwendungen können zur Schmerzlinderung beitragen. Und eine bedarfsgerechte Fütterung? Die ist nicht zu unterschätzen! Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien wie Vitamin C und E sowie Kollagen können den Heilungsprozess unterstützen. Ein gesunder Magen ist schließlich auch für ein gesundes Pferd essenziell.

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Obwohl die Heilungsdauer je nach Schwere des Schadens variiert – von ein paar Wochen bis hin zu einem Jahr oder mehr – ist es wichtig, den Heilungsprozess nicht zu überstürzen. Ein langsamer und kontrollierter Wiedereinstieg in die Bewegung ist entscheidend. Und das Training sollte auf weichen Böden beginnen, um die Sehnen nicht zusätzlich zu belasten. Hierbei ist die Zusammenarbeit zwischen Pferdebesitzer, Tierarzt und Therapeuten unerlässlich. Jeder hat seine Rolle zu spielen, um dem Pferd die beste Chance zur vollständigen Genesung zu geben.

Die psychische Belastung während der Heilung ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Beschäftigungsmöglichkeiten und kleine Übungen in der Box helfen, Langeweile zu vermeiden und das Tier geistig fit zu halten. Schließlich ist die Gesundheit der Sehnen eng mit der allgemeinen Gesundheit des Pferdes verbunden. Regelmäßige Kontrollen durch den Tierarzt und ein angepasster Trainingsplan nach der Heilung sind unerlässlich. Denn eines steht fest: Sehnenschäden erfordern eine umfassende Herangehensweise und Nachsorge, um das geliebte Pferd wieder in voller Pracht erstrahlen zu lassen.