Pflanzliche Arzneimittel im Aufwind: 129 neue Hoffnungsträger für die Gesundheit
Heute ist der 20.09.2026 und es gibt aufregende Neuigkeiten aus der Welt der pflanzlichen Arzneimittel! Das Gesundheitsministerium hat einen Entwurf für ein Rundschreiben veröffentlicht, das eine Erweiterung der Liste der erstattungsfähigen pflanzlichen Arzneimittel vorsieht. Mit sage und schreibe 129 neuen Einträgen wird die Liste auf insgesamt 358 Arten erweitert. Das ist doch mal ein Grund zur Freude!
Die aktuelle Liste, die auf dem Rundschreiben 05/2015 basiert und 2020 angepasste wurde, umfasst bisher 229 pflanzliche und traditionelle Arzneimittel sowie 349 traditionelle medizinische Inhaltsstoffe. Diese Neuerungen können für viele Menschen, die auf solche Heilmittel angewiesen sind, eine echte Erleichterung darstellen. Es wird auch eine separate Liste von 35 Kombinationspräparaten geben, die sowohl pharmazeutische Wirkstoffe als auch pflanzliche Extrakte enthalten. Ein interessantes Konzept, das die Brücke zwischen traditioneller und moderner Medizin schlägt!
Ginkgo biloba im Fokus
Ein besonders bemerkenswerter Punkt ist die geplante Erstattung von Ginkgo biloba in bestimmten Fällen. Dieses Naturmittel wird oft zur Behandlung von Arterienentzündungen, Sehstörungen und Schwindel eingesetzt. Ginkgo-Präparate sind zwar nicht verschreibungspflichtig, aber sie können unter bestimmten Voraussetzungen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden. Die Standarddosis liegt normalerweise bei 240 mg pro Tag, wobei auch die 80 mg-Varianten erstattungsfähig sind, wenn sie in der empfohlenen Dosierung eingenommen werden. Das klingt doch nach einer guten Nachricht für viele!
Zusätzlich sind auch andere pflanzliche Arzneimittel wie Silymarin aus der Mariendistel und Curcumin aus dem Kurkuma auf der Liste der erstattungsfähigen Mittel. Aber Vorsicht! Die Aufnahme neuer Medikamente in die Liste bedeutet nicht automatisch, dass sie erstattet werden. Der Leistungsumfang wird individuell festgelegt, was einen kleinen Wermutstropfen darstellt. Beispielsweise gibt es eine 50%ige Kostenübernahme für Panax notoginseng-Saponine bei bestimmten Indikationen, aber die Erstattung ist zeitlich begrenzt – bei akutem Schlaganfall nur für 21 Tage!
Traditionelle Medizin im Aufwind
Die Ausgaben für traditionelle Arzneimittel betrugen im Jahr 2025 etwa 3.160 Milliarden Dong. Das macht mehr als 5% der gesamten Arzneimittelausgaben im Gesundheitswesen aus, ein Wert, der sich zwar verbessert hat, aber noch hinter den staatlichen Zielvorgaben zurückbleibt. Bis 2030 soll der Anteil an den Gesamtausgaben auf 30% steigen. Das ist ein ambitioniertes Ziel, das zeigt, wie wichtig traditionelle Heilmittel im Gesundheitssystem Vietnams sind.
Die Krankenversicherungsquote lag im ersten Quartal 2026 bereits über 97% der Bevölkerung. Das bedeutet, dass immer mehr Menschen Zugang zu diesen wertvollen Heilmitteln haben. Es gibt fünf Krankenhäuser, die sich auf traditionelle Medizin spezialisiert haben, und zahlreiche weitere auf Provinzebene sowie private Einrichtungen. Das Gesundheitsministerium plant auch die Veröffentlichung einer Liste mit 84 neuen erstattungsfähigen Arzneimitteln, darunter 30 hochpreisige Krebsbehandlungen. Ein Schritt in die richtige Richtung, der zeigt, dass die Gesundheitspolitik die Bedürfnisse der Bevölkerung ernst nimmt.
Ein Blick in die Zukunft – wir dürfen gespannt sein, wie sich die Erstattung traditioneller Heilmittel entwickeln wird. Es bleibt zu hoffen, dass die neuen Regelungen den Menschen helfen, die auf pflanzliche Arzneimittel angewiesen sind. Bleiben wir dran!
