Heute ist der 8.10.2026, und während die Sonne über die grünen Fairways strahlt, gibt es viel zu erzählen über die oft übersehene Schattenseite des Golfspiels. Wer auf dem Platz steht, spürt die Freiheit, den Wind im Haar und die Vorfreude auf den nächsten perfekten Schlag. Doch bei all der Begeisterung kann der Golfschwung schnell zum Handicap werden, vor allem wenn es um Rücken- und Gelenkschmerzen geht. Denn überraschenderweise klagen rund 50% der Golfer während oder nach dem Spiel über Rückenschmerzen. Das sind nicht einfach nur kleine Wehwehchen – es sind die zweithäufigsten Beschwerden nach Handgelenks- und Schulterschmerzen!

Die Ursachen sind vielfältig: Mangelnde Muskulatur, insbesondere in der Bauch- und Rückenmuskulatur, ist ein Hauptfaktor. Wenn die Muskeln nicht ausreichend trainiert sind, wird der Körper überlastet – und das kann ganz schön schmerzhaft sein. Auch eine fehlende Flexibilität der Brustwirbelsäule oder eine fehlerhafte Ausführung des Schwungs können zu schmerzhaften Blockaden führen. Dabei sollte man nicht vergessen, dass die Wirbelsäule aus 24 Wirbeln und 23 Bandscheiben besteht, die als Puffer fungieren. Und wenn hier etwas nicht stimmt, kann es schnell zu Bandscheibenvorfällen kommen, besonders im unteren Rücken.

Die häufigsten Beschwerden

Ein echtes Problem sind die Beschwerden im Übergangsbereich zwischen Lendenwirbelsäule und Kreuzbein. Viele Spieler bemerken erst nach ihrer Runde, dass sie mit einem Ziehen im unteren Rücken oder Steifigkeit zu kämpfen haben. Oft sind es Symptome, die man gerne ignoriert, bis sie einem schließlich den Spaß am Spiel verderben. Die Diagnose erfolgt meist durch eine ausführliche Anamnese, körperliche Untersuchungen und bildgebende Verfahren wie CT oder MRT. Wenn die Schmerzen länger als 2-3 Wochen anhalten, sollte unbedingt ein Orthopäde aufgesucht werden. Denn chronische Probleme sind alles andere als ein Spaßfaktor!

Wer denkt, dass es beim Golfen nur um das Schwingen des Schlägers geht, irrt sich gewaltig. Der Golfschwung aktiviert über 120 Muskelgruppen – bei einer vollständigen 18-Loch-Runde sind es sogar über 400! Das ist ein wahres Kraftpaket, das auch die Gelenke von Schulter, Knie und Ellenbogen beansprucht. Häufige Beschwerden wie Schleimbeutelreizungen oder Meniskusverletzungen können die Folge sein. Eine Umstellung der Grifftechnik kann manchmal Wunder wirken, vor allem bei Golferellenbogen.

Prävention und Behandlung

Um solchen Verletzungen vorzubeugen, sind Aufwärm- und Abwärmübungen unerlässlich. Gymnastik vor dem Golfen, Rotationsübungen zur Lockerung der Muskulatur und ein gezieltes Muskelaufbautraining sind der Schlüssel zu einem schmerzfreien Spiel. Auch die richtige Körperhaltung, die Schlägerlängen und die Technik spielen eine entscheidende Rolle. Und ganz wichtig: ausreichend Flüssigkeit und Nahrungsergänzungsmittel – besonders bei Hitze – sollten nicht vernachlässigt werden.

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Die Behandlungsansätze in einer orthopädischen Praxis sind individuell und können regenerative Therapieformen wie PRP- und ACP-Eigenbluttherapie umfassen, die eine hohe Erfolgsquote bieten. Doch oft genügt es, die Technik zu verbessern und die Muskulatur zu stärken, um die Prognose für Rückenschmerzen beim Golfspiel deutlich zu verbessern. Und wenn es wirklich mal nicht mehr weitergeht? Dann gibt es immer noch Stoßwellentherapie oder das SpineMed-Traktionssystem, um wieder auf die Beine zu kommen.

Die Praxis in Palma ist samstags ganztägig und sonntags von 9 bis 12 Uhr geöffnet und bietet ausreichend Parkmöglichkeiten. Wer dort vorbeischaut, könnte mit einem neuen Lebensgefühl und schmerzfreier Beweglichkeit nach Hause gehen. Golf ist schließlich eine Leidenschaft – lassen wir uns davon nicht die Freude verderben!