Am 19. Oktober 2026, inmitten des pulsierenden Treibens der Weltkonferenz für traditionelle Medizin in Peking, wurde ein neues internationales Bündnis ins Leben gerufen. Es vereint 117 Mitglieder aus 19 verschiedenen Ländern und hat sich zur Aufgabe gemacht, traditioneller und integrativer Medizin eine Plattform zu bieten, die nicht nur den Austausch fördert, sondern auch moderne Technologien einbezieht. Und das ist noch lange nicht alles! Diese gemeinnützige, nichtstaatliche Organisation hat das Ziel, verschiedene Medizinsysteme miteinander zu integrieren und zu stärken.

Die Mitglieder kommen nicht nur aus Universitäten und Forschungsinstituten, sondern auch aus medizinischen Facheinrichtungen und Berufsverbänden. Internationale Vertreter stellen etwa ein Drittel der Mitglieder und bringen ihre vielfältigen Perspektiven ein. Ein bisschen wie eine große, bunte Familie, die sich zusammenfindet, um für das Wohl der globalen Gesundheit zu kämpfen. In der heutigen Welt, in der laut der WHO rund 80 Prozent der Bevölkerung traditionelle Medizin nutzen, ist diese Initiative besonders relevant. Es ist kaum zu glauben, dass 170 von 194 WHO-Mitgliedstaaten regelmäßig auf traditionelle Heilmethoden zurückgreifen!

Das Herzstück des Bündnisses

Die Aufgaben des Bündnisses sind vielfältig. Dazu gehören gemeinsame Forschungsprojekte, die Definition verbindlicher Terminologien und Standards sowie Bildungs- und Weiterbildungsprogramme für Fachkräfte. Ein wichtiges Anliegen ist die Verbesserung der Evidenz zu traditioneller Medizin, ein Punkt, der auch auf dem zweiten Weltgipfel für traditionelle Medizin in Neu Delhi im Dezember 2025 thematisiert wurde. Hier einigten sich die Mitgliedstaaten auf die Delhi-Erklärung, die die Integration traditioneller Medizin in etablierte Gesundheitssysteme weltweit als Ziel hat.

Die WHO hat sogar eine digitale Plattform ins Leben gerufen, die WHO Traditional Medicine Global Library, um Informationen zu traditioneller, komplementärer und integrativer Medizin zu sammeln und zu teilen. Diese Initiative bringt über 100 Länder zusammen, die Vertreter aus Politik, Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen entsenden. Es ist ein echter Schritt in die richtige Richtung!

Ein Blick in die Zukunft

Chinas Premier Li Qiang hat bei der Eröffnung der Weltkonferenz die Bedeutung der internationalen Nutzung traditioneller Medizinressourcen hervorgehoben. Dabei wird auch die traditionelle chinesische Medizin (TCM) in 196 Ländern praktiziert, und TCM-Einrichtungen machen etwa 10 Prozent aller medizinischen Versorgungszentren in China aus. Ein beeindruckender Anteil! China selbst plant im Rahmen seines 15. Fünfjahresplans eine digitale Transformation des Sektors und den Ausbau eines Zentrums für den Erhalt medizinischer Ressourcen entlang der Belt-and-Road-Initiative.

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

In Anbetracht all dieser Entwicklungen ist die Vision der WHO für die Jahre 2025–2034 besonders aufschlussreich. Sie zielt darauf ab, universellen Zugang zu sicherer, effektiver und menschenzentrierter traditioneller, komplementärer und integrativer Medizin zu gewährleisten. Die Strategie umfasst vier wesentliche Ziele: Stärkung der Evidenz, Gewährleistung von Sicherheit und Regulierung, Integration in Gesundheitssysteme und Optimierung des sektorübergreifenden Wertes. Ehrlich gesagt, das klingt nach einer gewaltigen Herausforderung, aber auch nach einer Chance, die wir nutzen sollten!

Was bleibt, ist die spannende Frage, wie diese neuen Initiativen und Strategien in der Praxis umgesetzt werden. Die Welt der traditionellen Medizin steht vor einem Umbruch. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieses neue Bündnis entwickeln wird und welche positiven Veränderungen es für die Gesundheitsversorgung weltweit mit sich bringen kann. Die Zukunft der Medizin könnte bunter nicht sein!