Es ist der 20. Oktober 2026, und die Welt der Nahrungsergänzungsmittel hat wieder einmal für Aufregung gesorgt. Jüngst wurde die „Sausando Slimming Capsule“ auf der beliebten E-Commerce-Plattform Shopee beworben, und das mit einem Registrierungszertifikat, das angeblich die Nummer 5218/2023/ĐKSP trägt. Dieses Dokument wurde am 16. Juni 2023 ausgestellt. Doch hier kommt der Clou: Die Abteilung für Lebensmittelsicherheit des Gesundheitsministeriums hat nun festgestellt, dass dieses Zertifikat nicht von ihnen ausgestellt wurde. Wie kann das sein? Ziemlich skurril, oder?

Die Abteilung für Lebensmittelsicherheit in Ho-Chi-Minh-Stadt wurde sofort informiert und aufgefordert, die Produktions- und Werbepraktiken rund um das Produkt zu überprüfen. Zudem sollen Proben entnommen und auf Herz und Nieren getestet werden. Die Ergebnisse müssen bis zum 26. Oktober 2026 vorliegen. Ein weiteres Dokument wurde an die Abteilung für Rundfunk und elektronische Informationen geschickt, um das Management von Lebensmittelgeschäften auf E-Commerce-Plattformen zu verbessern. In der heutigen Zeit, wo alles online geht, ist es unerlässlich, dass die Verbraucher sich auf die Informationen verlassen können, die sie erhalten.

Die Gefahren des Online-Handels

Und da sind wir auch schon beim Thema Online-Handel. Laut einer Untersuchung von Verbraucherzentralen wurden bei Kontrollen im Internet viele hundert nicht verkehrsfähige Nahrungsergänzungsmittel gefunden – und das auf fast 80 % der geprüften Internetseiten. Unheimlich, wenn man darüber nachdenkt. Fast jeder dritte Shop in der EU nutzt manipulative Techniken, und viele Influencer kennzeichnen ihre Werbung nicht korrekt oder machen unzulässige Gesundheitsversprechen. Das ist nicht nur irreführend – es ist auch gefährlich.

Nahrungsergänzungsmittel dürfen keinesfalls mit heilenden oder vorbeugenden Wirkungen beworben werden. Die EU hat strenge Regeln, die besagen, dass nur wissenschaftlich geprüfte und genehmigte Angaben erlaubt sind. Leider gibt es immer noch zahlreiche Verstöße, vor allem bei Produkten, die angeblich die Gesundheit der Knochen und Gelenke unterstützen sollen. Beunruhigend ist auch die Tatsache, dass 55 % der untersuchten Angebote nicht zugelassene neuartige Lebensmittel enthielten, darunter gefährliche Substanzen wie DNP. Das sind keine kleinen Fische, sondern ernstzunehmende Risiken!

Die Rolle der Influencer

In den sozialen Medien, besonders auf Plattformen wie Instagram, nimmt die Werbung für Nahrungsergänzungsmittel zu. Und das nicht zu knapp! Verbraucherschützer haben die Inhalte von Influencern unter die Lupe genommen und festgestellt, dass etwa 90 % der gesundheitsbezogenen Aussagen als unzulässig eingestuft werden. Das macht einem schon ein wenig Angst. Vor allem, weil Ernährung oft als das Allheilmittel in der heutigen Zeit propagiert wird, während viele Menschen mit einer ausgewogenen Ernährung auch ohne Ergänzungen gut zurechtkommen könnten. Aber hey, wenn’s um den perfekten Body geht, sind viele bereit, alles Mögliche auszuprobieren.

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart hat ebenfalls untersucht, welche gesundheitsbezogenen Angaben in den sozialen Medien gemacht werden. Bei knapp 5.000 Posts wurden 965 solcher Aussagen identifiziert, und etwa 39 % davon waren unzulässig. Wenn man sich das alles so anschaut, ist es kein Wunder, dass Verbraucherschutzminister Peter Hauk vor übertriebenen Wirkungsbehauptungen im Internet warnt. Aber wie kann man sicherstellen, dass man nicht auf solche falschen Versprechungen hereinfallen? Das ist die große Frage!

Zusammengefasst: Die Welt der Nahrungsergänzungsmittel, vor allem im Online-Handel, ist ein Minenfeld. Die Verbraucher müssen wachsam sein und sollten sich nicht von vermeintlichen Wundermitteln blenden lassen. Es ist wichtig, kritisch zu hinterfragen, was man konsumiert, und im Zweifelsfall lieber einen Experten zu Rate zu ziehen. Denn am Ende des Tages zählt nicht nur die Werbung, sondern vor allem die Gesundheit.