Es gibt Dinge, die man einfach immer im Haus haben sollte – und Papiertaschentücher gehören definitiv dazu. Ob beim Schnupfen, beim Niesen oder um die kleinen Missgeschicke im Alltag zu beseitigen, sie sind unverzichtbar. Aber welches Produkt aus dem riesigen Angebot ist wirklich das beste? Der K-Tipp hat sich dieser Frage angenommen und gleich 16 verschiedene Papiertaschentücher unter die Lupe genommen. Und das Ergebnis hat einige Überraschungen parat! Ein Billigprodukt von Coop, die Prix Garantie Taschentücher, hat den ersten Platz belegt – für gerade mal 9 Rappen pro Packung. Wer hätte gedacht, dass günstig so gut sein kann?

Aber nicht nur Coop kann punkten, auch Lidl mit seiner Marke Floralys hat mit dem gleichen Preis ordentlich abgeschnitten. In einem Labor in Deutschland wurde nicht nur die Weichheit getestet, sondern auch die Saugfähigkeit und die Reißfestigkeit – und hier zeigen sich große Unterschiede. Während das Aldi-Produkt Kokett mehr Zug aushält als das Taschentuch von Spar, gab es auch Produkte, die nicht so gut abschnitten. Einige zerreißen schnell oder fühlen sich einfach zu rau an. Das ist nicht gerade das, was man sich von einem guten Taschentuch wünscht!

Die Testsieger im Detail

Der K-Tipp hat die Papiertaschentücher nicht nur auf Weichheit und Saugfähigkeit geprüft, sondern auch auf das Waschverhalten und die Staubentwicklung. Interessanterweise ist Kleenex, das teuerste Produkt im Test, gleichfalls das beste – ein echter Klassiker, der für 3,2 Rappen pro Stück in die Regale wandert. Auch die Taschentücher von Spar, Jeden Tag Classic, und die Tempo Klassik Cotton Touch haben es mit Preisen zwischen 0,8 und 2,3 Rappen pro Stück in die obere Liga geschafft. Dabei zeigte sich, dass einige Produkte sich in der Waschmaschine nicht gut verhalten: Sie lösen sich auf und hinterlassen unschöne Rückstände an der Kleidung. Tempo Klassik Cotton Touch hat hier eine sehr gute Note für sein Waschverhalten erhalten.

Aber was ist mit der Nachhaltigkeit? Recyclingprodukte haben oft höhere Bakterienwerte, was nicht gerade beruhigend ist. Und die Mikrobiologie-Tests sind ein weiteres, wichtiges Kriterium. Schließlich möchte man ja nicht, dass sich die Taschentücher als Keimschleudern entpuppen! Viele der getesteten Produkte bestehen aus vier Lagen und messen etwa 21 cm im Quadrat – das ist der Standard. Aber nicht alle halten, was sie versprechen. Einige enthalten optische Aufheller, deren Sicherheit umstritten ist, und Duftstoffe können allergische Reaktionen hervorrufen, obwohl sie nicht immer auf der Verpackung deklariert sind.

Papiertaschentücher im Alltag

In Österreich beispielsweise werden pro Kopf etwa 1,6 kg Papiertaschentücher jährlich verbraucht – das sind rund 1,7 Stück pro Tag. Ein ganz schön hoher Verbrauch, wenn man darüber nachdenkt. Die Testergebnisse zeigen jedoch, dass es viele praxistaugliche Produkte gibt, und oft sind es die günstigeren Eigenmarken, die gut abschneiden. Vor allem, wenn man bedenkt, dass viele teure Markenprodukte über 16 Cent pro 10 Tücher kosten, während viele günstige Eigenmarken unter 8 Cent liegen. Ein Schnäppchen für die alltägliche Nutzung!

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Insgesamt bleibt festzuhalten, dass es bei Papiertaschentüchern eine Vielzahl von Optionen gibt, die sowohl in der Qualität als auch im Preis variieren. Ob man nun auf die etablierten Marken setzt oder einen Blick auf die Eigenmarken wirft, jeder hat seine eigenen Vorlieben. Aber eines ist sicher: Die richtige Wahl kann nicht nur den Geldbeutel schonen, sondern auch den Alltag ein Stück weit angenehmer machen.